Symptome einer diabetischen Netzhauterkrankung

Die Netzhaut, die einen Großteil des Auges auskleidet, ist unerlässlich dafür, dass wir die Welt um uns herum sehen können. Sie ist sehr auf eine gute Versorgung mit Nährstoffen angewiesen. Unter anderem durch starke Schwankungen beim Blutzuckerspiegel und durch hohen Blutdruck können die hierfür wichtigen Blutgefäße verändert werden. In der Folge kann die Netzhaut nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgt werden und nimmt Schaden, die Sehkraft geht verloren.

Querschnitt des Augapfels als Skizze. Die Beschriftung zeigt die verschiedenen Bereiche des Auges.
Querschnitt durch das Auge mit seinen Komponenten (Bild:DBSV).

Menschen mit Diabetes sollten auf Schwankungen im Sehvermögen, unscharfes Sehen, verzerrtes Sehen (gerade Linien erscheinen verzerrt) oder Farbsehstörungen achten. Dies sind Warnzeichen, bei deren Auftreten baldmöglichst einen Augenarzt aufgesucht werden sollte.

Sollten plötzlich Blitze im Sichtfeld (auch bei geschlossenen Augen) oder eine Vielzahl schwarzer Flocken vor den Augen auftauchen, muss umgehend ein Augenarzt aufgesucht werden. Bei Schilderung dieser Symptome werden Patienten in der Regel sofort einen Termin bekommen. Ansonsten ist der Gang in die Notaufnahme einer Augenklinik anzuraten. Wird die Ursache nicht umgehend untersucht und gegebenenfalls behandelt, ist unter Umständen innerhalb weniger Tage eine Erblindung möglich.

Wollen Sie genauer wissen, was im Auge genau passiert? Die IFDA, eine Organisation von Augenärzten, die sich auf die Früherkennung und Vermeidung diabetischer Augenerkrankungen spezialisiert hat, beschreibt auf ihrer Homepage gut verständlich zusammengefasst die Prozesse bei der Schädigung der Netzhaut.