Beim Augenarzt

Am Anfang einer diabetischen Augenerkrankung sind die Schäden nur vom Augenarzt zu entdecken, der Betroffene merkt nicht, was im Auge passiert. Daher sind regelmäßige Besuche beim Augenarzt zur Vorsorge so wichtig.

Bei den augenärztlichen Kontrolluntersuchungen wird das gesamte Auge mit Hilfe eines Spezialmikroskops untersucht. Besonders aufmerksam betrachtet der Augenarzt den Augenhintergrund mit der Netzhaut. Damit er das tun kann, wird die Pupille vor der Untersuchung mit Augentropfen weitgestellt. Die Wirkung dieser Tropfen hält einige Stunden an. In dieser Zeit ist man leicht geblendet und sieht unscharf. Währenddessen darf man nicht selbst Auto fahren. Unter Umständen werden weitere Untersuchungsmethoden eingesetzt.

Der Augenarzt oder die Augenärztin wird Menschen mit Diabetes auch nach dem HbA1c befragen, damit er oder sie sich ein Bild über die Stoffwechsellage machen kann. Dies hilft die Ergebnisse der Augenuntersuchung besser einschätzen zu können.

Patienten sollten ihren Augenarzt nach der Untersuchung bitten, ihnen die Ergebnisse schriftlich für den Hausarzt oder Diabetologen mitzugeben und fragen, wann er einen weiteren Kontrolltermin für nötig hält. Um den nächsten Kontrolltermin nicht zu verpassen bietet es sich an, diesen gleich vor Verlassen der Praxis zu vereinbaren. Manche Praxen bieten auch einen Erinnerungsservice.

Augenärztin im Beratungsgespräch mit einem Patienten
Auch wenn im Praxisalltag wenig Zeit ist - das Gespräch mit dem Augenarzt ist wichtig. (Bild: DBSV/Friese)